Ein Tag im „Pixel“ – zwischen Klang, Linie und Moment
Ein Raum. Ein Experiment. Eine Einladung.
Vom frühen Nachmittag bis in den Abend hinein entsteht im „Pixel“ eine fragile Symbiose
aus Musik und Zeichnung – flüchtig, unmittelbar, lebendig.
In regelmäßigen Abständen formiert sich ein Musiker*innenkollektiv, um Lieder zu spielen,
die so klingen, als gäbe es sie schon. Doch sie existieren nur im Augenblick ihres Erklingens.
Nichts wird wiederholt, nichts festgehalten. Jedes Stück darf höchstens fünf Minuten dauern
– und vergeht, wie ein Atemzug.
Geleitet von Valentin Utikal, orientieren sich die Klänge an den Stimmungen des Raums, an
Begegnungen, Blicken, Bewegungen. Alles steht in Resonanz mit dem, was geschieht –
zwischen Menschen, Geräuschen, Papier.
Denn der Raum selbst wird zur Leinwand:
Papier bedeckt die Wände und den Boden. Du bist eingeladen zu zeichnen, zu reagieren, zu
interagieren, zu verwandeln. Alles darf entstehen – natürlich im Rahmen und Schuhe
ausziehen nicht vergessen.
Ein Tag mit einer Idee. Oder einer Utopie.
Eine sinnästhetische Erfahrung jenseits von Perfektion, Zeitdruck und Isolation –
ein Spiel mit dem Dasein, als wäre es nur für diesen Moment wirklich.